DRK Ortsverein Sulzfeld e. V.

Rotes Kreuz Sulzfeld

Eingetragen von Administrator am 09.05.2011

Helfer erwecken Trimm-dich-Pfad zu neuem Leben

Von Nicole Theuer

Helfer erwecken Trimm-dich-Pfad zu neuem Leben

Auch die Kleinsten lassen sich von dem Angebot begeistern.Foto: Franz Theuer

Sulzfeld – Bierbänke laden zum Ausruhen ein, auf dem Grill brutzeln die ersten Steaks und Würstchen. Immer mehr Autos finden sich auf dem Parkplatz des Trimm-dich-Pfades zwischen Sulzfeld und Ochsenburg im Ochsenburger Wald ein.

Renoviert Doch zum Leidwesen von Markus Wächter und seinen Mitstreitern will eine Gruppe aus Pforzheim vorerst nicht beim Waldfest Station machen, sondern zur Ravensburg wandern. „Sie haben versprochen, dass sie später vorbei kommen“, berichtet der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins. Schließlich geht es auch beim DRK und dem Wanderclub um sportliche Betätigung. Mit dem Waldfest wird der renovierte Trimm-dich-Pfad feierlich eingeweiht. „Seit mehr als zehn Jahren wurde nichts mehr gemacht“, erzählt Wächter. Von ihm, der nicht nur Vorsitzender des DRK ist, sondern auch Kassierer beim Wanderclub, stammt die Idee, den verwunschenen Pfad zu neuem Leben zu erwecken. Zahlreiche Helfer benötigten dafür etwa 500 Stunden. „Möglich wurde dies durch eine Spende der Volksbank Bruchsal-Bretten und die Gemeinde, die uns die Geräte zur Verfügung gestellt hat“, berichtet Wächter.

„Ich bin oft hier oben“, erzählt Helmut Wolfmüller, Chef des Wanderclubs. „Egal, ob morgens oder mittags, es stehen hier immer Autos, und der Trimm-dich-Pfad ist bevölkert.“ Diese Erfahrung hat auch Bürgermeisterin Sarina Pfründer gemacht. „Immer wieder sieht man hier auswärtige Kennzeichen“, erzählt sie. Wie zur Bestätigung ist eine Besucherin aus Zaisenhausen bereit, gemeinsam mit der Rathauschefin die zweieinhalb Kilometer lange Strecke zu absolvieren. Für die Sportlerin aus der Nachbargemeinde eine Premiere, aber sie verspricht, künftig öfters zu kommen.

„Der Trimm-dich-Pfad ist für die Gemeinde nicht nur ein Touristikangebot, sondern ein weiterer Baustein für uns als Sportgemeinde“, sagt Pfründer. „Wer gute sportliche Ergebnisse erzielen will, muss fit bleiben.“ Ein Lob für die Handwerker gibt es auch. „Die Schilder sind sehr leicht verständlich und auch für Nicht-Sportler interessant.“

Patenschaft 20 Stationen stehen auf dem Pfad zur Verfügung. „Es wird sehr gut werden“, sagt Stefan Mehl, der Sprecher der Sportgruppe des DRK. „Leider war in der Vergangenheit die Nutzbarkeit eingeschränkt.“ Das DRK will dafür sorgen, dass es nicht mehr so weit kommt. „Wir haben die Patenschaft übernommen und wollen zweimal im Jahr eine Putz- und Kontrollaktion durchführen“, erzählt Wächter. Gerne verbinden wir das auch mit einem Waldfest, aber das müssen wir uns noch überlegen.“

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