DRK Ortsverein Sulzfeld e. V.

Rotes Kreuz Sulzfeld

Eingetragen von Administrator am 18.05.2014

13 Blutspender geben zusammen 515 Spenden ab

SULZFELD Als wohltuende Beispiele für das Allgemeinwohl bezeichnete Bürgermeisterin Sarina Pfründer die 13 Blutspender, die sich zur jährlichen Blutspenderehrung im Sitzungssaal des Rathauses eingefunden hatten. „Es ist nicht selbstverständlich, so oft zum Blutspenden zu gehen, in gewisser Weise ist dies für Sie ein Ehrenamt“, rief die Rathauschefin den fünf Frauen und acht Männern zu. Gemeinsam bringen es die Geehrten auf 515 Blutspenden, das entspricht 257,5 Litern Blut, oder, wie es das Ortsoberhaupt einer Weinbaugemeinde ausdrückte, „dies entspricht im Vergleich zum Wein mehr als dem Inhalt eines Barriquefasses.“ Mit dieser offiziellen Ehrung, die Pfründer gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Ortsvereins Markus Wächter vornahm, wolle die Gemeinde auch ihre Wertschätzung gegenüber den Lebensrettern zum Ausdruck bringen, betonte die Bürgermeisterin. „Gleichzeitig ist es aber auch eine Werbeveranstaltung für zukünftige Blutspender, denn der nächste Termin steht quasi schon vor der Tür.“ Bei diesem geschehe Großes, „hier wird der elektronische Spenderausweis in Scheckkartenformat eingeführt werden.“
Markus Wächter betonte in seinem Grußwort, die Blutspender hätten diese Auszeichnung verdient, man müsse sich vor Augen führen, dass sie mit ihren Spenden nicht nur ein Leben retteten. „Die Empfänger der Spenden leben in einer Beziehungen zu anderen Menschen, zu ihrem Partner, ihren Kindern, ihren Eltern, deshalb retten sie nicht nur das Leben des Kranken, sondern sorgen auch dafür, dass diese Beziehungen nicht durch den Tod auseinandergerissen werden.“ Die Blutspender setzten sich aktiv gegen die Gleichgültigkeit in der Gesellschaft ein, so Wächter. Der Mensch habe vier bis sechs Liter Blut, so Wächter, „kritisch wird es, wenn ein Mensch zwei Liter oder mehr verliert, da hilft nur noch eine Blutspende, um das Leben zu retten.“ Den „Verlust“ des halben Liter Blutes, das bei einer Spende genommen wird, „hat der Körper innerhalb weniger Tage wieder ausgeglichen und neues Blut gebildet.“ Die meisten Blutkonserven, so der Vereinschef, „bekommen immer noch Krebspatienten, im Schnitt bekommt aber jeder Dritte im Verlaufe seines Lebens eine Blutspender zugeführt.“ Dies müsse man sich vor Augen halten, vor allem weil nur rund 3,5 Prozent der Bevölkerung zur Blutspende bereit sei, „wobei die Zahlen auch noch rückläufig sind.“
Während Oskar Hagenbucher, Gerde Rothweiler, Melanie Schefffel und Jolanthe Schmitt für zehnmaliges Spenden geehrt wurden, durften sich Ulrike Hagenbucher und Martina Schellenbauer über die Ehrung für 25-maliges Blutspenden freuen. Gerald Barth, Werner Kradija, Karl Kubitza, Michael Schäfer und Klaus Schweinfurth spenden 50 Mal Blut während Armin Kern nahm an 75 Spendenterminen teilnahm. Herausragend die Leistung von Karl Eigenmann, der es auf 100 Blutspenden bringt. Seit 1974 gehe er regelmäßig zum Spenden, verriet er, ehe er versprach, auch weiterhin fleißig Blut zu spenden. „Bis zur nächsten Ehrung“, waren seine Dankesworte für die Auszeichnung. (Nicole Theuer)

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