DRK Ortsverein Sulzfeld e. V.

Rotes Kreuz Sulzfeld

Eingetragen von Administrator am 07.03.2015
DRK bekommt Geräteanhänger
 
SULZFELD Im Rahmen der 2. Gesundheitstage konnte der DRK-Ortsverband seinen neuen Geräteanhänger in Betrieb nehmen. Für die Ersthelfer schloss sich mit der Übernahme der Kreis, anlässlich der 1. Gesundheitstage vor zwei Jahren war der neue Mannschaftstransportwagen in Dienst gestellt worden. Zu diesem passt der neue Anhänger, der hauptsächlich bei Großschadenslagen und Katastrophenfällen zum Einsatz kommen wird. „Der Wagen ist für die Versorgung von zehn Verletzten ausgelegt“, erzählte der stellvertretende Bereitschaftsleiter Tobias Scheele. Den alten, 40 Jahre alten Anhänger behalten die Rotkreuzler aus Nostalgiegründen. „Das waren so die ersten Dinge, die wir selbst angeschafft haben“, meinte Markus Wächter. Der Ortsgruppenvorsitzende betonte, dass ein Teil der alten Gerätschaften auf den neuen Anhänger umgeladen worden sind. „Die Schaufeltrage haben wir beispielsweise übernommen, denn die bleibt eine Schaufeltrage, egal wie alt sie ist.“
Technisch gesehen ist der Anhänger auf dem neusten Stand. „Wir haben Wert darauf gelegt, dass der Anhänger eine eigene Stromversorgung hat. Öffnet man die seitlichen Klappen, ist der Anhänger beleuchtet. Außerdem hat er auf dem Dach einen 3 Meter hohen Teleskoplichtmast, der es erlaubt, eine Einsatzstelle auszuleuchten.“ Doch nicht alle Wünsche konnten sich die Helfer erfüllen. „Gerne hätten wir noch ein aufblasbares Zelt gehabt, aber das war zu teuer“, so Wächter. 26000 Euro kostete der Anhänger, der neben einer eigenen Stromerzeugung auch eine Hygienestation hat. Von der Gemeinde gab es eine Spende in Höhe von 10000 Euro, die Bürgermeisterin Sarina Pfründer an Markus Wächter im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab. „Den restlichen Anschaffungspreis haben wir aus Spenden und Eigenmitteln bestritten, wobei diese hauptsächlich aus unseren Altpapiersammlungen resultieren“, erklärte Wächter, vor dessen geistigem Auge schon die nächste, große Investition auftauchte. „In den nächsten drei, vier Jahren müssen wir unser Notfallhilfefahrzeug ersetzen.“ Seit über zehn Jahren ist der Kombi unterwegs und stark gefordert. „Das Fahrzeug ist abgenutzt, es kommen immer mehr Reparaturen, deshalb werden wir handeln müssen“, erklärte Wächter, der gemeinsam mit seinem Team auch für die nächste Investition auf die Spendenbereitschaft der Firmen und der der Bevölkerung hofft. (nit)MU0A5705
 
 
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